because we care

Straßenkinderprojekt

Dort ist es bestimmt besser!

Wenn die Kinder von zu Hause ausreißen haben sie die verschiedensten Gründe. Manche laufen weg, weil die Armut zu Hause einfach zu groß ist. Zu oft gingen sie hungrig zu Bett. Sie laufen weg mit dem Gedanken: Ein Esser weniger für meine Familie und ich werde es schon schaffen in der großen Stadt. Andere laufen weg, weil sie misshandelt und/oder missbraucht wurden. Sie fliehen mit dem Gedanken: Überall kann es nur besser werden, als hier zu Hause zu leben.

Um wegzukommen, tun die Kinder alles: Manche laufen tagelang, um in die Großstadt zu kommen. Andere lassen sich als Ware in Getreidesäcke einnähen und verschwinden in der Ladung ohne Essen und Trinken. Die Fahrer wissen nichts davon und viele sterben auf dem Weg in die große Freiheit.

Die, die es schaffen irren erst mal auf der Straße umher. Sie haben keine Anlaufstelle, sie haben keine Unterkunft. Hauseingänge, Treppenstufen im Windschatten und Mauervorsprünge dienen als erste Unterkunft. Sie sind schutzlos allem und jeder Willkür ausgesetzt. Besonders Mädchen landen sehr schnell in Bordellen, oft sind sie noch keine 13 Jahre alt.

Schnell verwandelt sich der Wagemut in Hoffnungslosigkeit und Resignation. Sie  kämpfen täglich um Nahrung, sie kämpfen täglich um Schutz. Viele geben auf, denn sie können allein den Kreislauf nicht durchbrechen.

Die Kale Heywet Kirche hat aus dieser Not heraus 2004 die Notwendigkeit gesehen an dieser Situation etwas zu ändern und gründete die Arba Minch Rehobot Grundschule. Sie startete im Sommer mit den Klassen 1 – 4. Die Klassen zeichnen sich durch kleine Schülerzahlen und motivierte Lehrer aus. Rasch ist sie gewachsen von 216 Schülern auf bis heute 986 Schüler. Immer neue Klassenzimmer und andere Gebäude, wie Labors mussten gebaut werden, um den Regierungsanforderungen gerecht zu werden. Durch die Mithilfe von we-SHARE e.V. konnte einiges schon fertiggestellt werden.

Hoffnung und Zukunft geben

Straßenkinder finden wieder:

– Menschen, die ihnen zuhören
– Menschen, die ihnen in ihrer Not helfen
– Schutz
– Nahrung
-Kleidung
– Medizinische Versorgung
– Nachhilfe und Schulförderung

Und endlich dürfen sie spielen und Kind sein! Darüber hinaus werden die Kinder von ausgebildeten Fachkräften betreut und die Vergangenheit wird aufgearbeitet. Ziel ist nach Möglichkeit immer eine Rückführung in die Familie.

Sind die Eltern „nur“ arm, wird versucht die Familie durch Schulungen und Kleinkredite zu stärken. Sie sollen die Möglichkeit haben ein eigenes Business, eine eigene Existenz aufzubauen, um die Familie selbst zu ernähren. Misshandelte und missbrauchte Kinder können jedoch nicht zurück in die Familie. Für sie werden Pflegeeltern gesucht. Bis diese gefunden werden, bleiben die Kinder im Half-Way-Home.

Unsere Kinder werden durch tägliche Nachhilfe gefördert, damit sie wieder Anschluss in der Schule finden und ihren Abschluss machen können. Für unsere „Großen“ richten wir im Moment eine Ausbildungsstätte ein. In dieser können sie dann eine Ausbildung zum Damen- oder Herrenfriseur machen, oder sie finden einen „Ausbildungsjob“ in der Gastronomie. Das ist Hoffnung! Das ist eine Zukunft!-

Helfen Sie mit!

Helfen Sie Kindern von der Straße zu kommen und unterstützen Sie unser DIC (Drop-In-Center) mit einer Patenschaft.
Damit sichern sie den Straßenkindern eine Anlaufstelle und Sie geben Hoffnung auf eine gute Zukunft!

Kontakt

Projektleitung und Ansprechpartner

Silvia Fickus

Tel.: 06781 367584
Mobil: 0152 33555493
Silvia.fickus@we-share.de