Drop-In-Center

Der Drop-In-Center ist fertiggestellt und dem Projektpartner übergeben worden. Er läuft jetzt unabhängig von deutscher Hilfe.

 

Allen Spendern vielen herzlichen Dank!

Der Drop-In-Center in Arba Minch ist entstanden

Unser Land

Am 01.08.2015 ist der Startschuss gefallen. In Zusammenarbeit mit unserem äthiopischen Partner Onesimus Children Development Association (OCDA) wurde mit dem Bau eines Drop-In-Centers in Arba Minch, im südlichen Äthiopien begonnen. Bis Frühjahr 2015 hatten wir Zeit einen Gebäudekomplex, der tolle Angebote für Straßenkinder anbietet, aufzubauen. Ein solches Center ist für Arba Minch einzigartig, denn Straßenkinder in Äthiopien gehören zum Straßenbild, doch keiner kümmert sich um sie. Sie werden erst auffällig wenn sie stehlen, betteln oder wenn sie auf Treppen und in Hauseingängen schlafen.

Erstes Abstecken

 

 

 

Für uns sind Straßenkinder jedoch Menschen mit Zukunft. Wir wollen ihnen einen Schutzraum bieten, in dem sie Kind sein dürfen. Wir wollen ihnen helfen wieder Kontakt zu ihren Familien aufzunehmen. Das geschieht in Äthiopien, wie auch sonst in ganz Afrika, immer durch Friedensverhandlungen. Und wir wollen sie in ein geordnetes Leben zurück bringen, ihnen die Schule ermöglichen und/oder eine Ausbildung für sie suchen. Sie sollen Chancen haben, die sie nutzen können, wie jedes andere Kind einer intakten Familie.

Das Fundament

Der wichtigste Grund für die Straßenkinder den Center aufzusuchen ist, dass es dort Essen und Kleidung gibt oder man dort medizinisch versorgt wird. Und natürlich sind die Spielmöglichkeiten, wie Kicker, Tischtennis, Fußball oder Volleyball ein großer Magnet. Hier verjagt sie keiner und sie können das sein, was sie sind – Kinder!

 

Unser wichtigstes Ziel ist die Rückführung der Kinder zurück zu ihren Familien, in das gewohnte Umfeld. Jährlich wollen wir mind. 20 Kinder zurück zu ihren Familien führen oder sie in Pflegefamilien vermitteln. Dafür müssen wir natürlich die Voraussetzungen schaffen, d.h. wir müssen mit den Familien arbeiten. Sie müssen genauso betreut werden, wie ihre Kinder, die auf der Straße ihr Glück suchen.

So wird gemauert

 

 

 

 

Für Straßenkinder gibt es wieder vieles zu lernen, z.B. dass es Regeln gibt an die man sich halten muss, tägliche Routine, wie zur Schule zu gehen, Hausaufgaben machen und Zimmer aufräumen. Dazu muss man den Kindern die Hand reichen, sie mitnehmen und mit viel Geduld sie führen.

Der Aufbau des Drop-In-Centers ist möglich geworden durch viele Spenden, wie die der IGS Herrstein/Rhaunen und dadurch, dass das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) Mittel zugesteuert hat

 

Ihnen allen vielen Dank

 

Kooperationspartner in Deutschland